Es gibt Sätze, an denen denke ich immer mal wieder herum - und mich würden Deine Gedanken dazu interessieren:

viele meiner KundInnen sind selbständig oder in leitender Position tätig und beruflich für das ein oder andere Projekt beschäftigt.

Mitzunehmendem Gefühl für Mutter Erde kommt der Wunsch auf, das schamanische Wissen in die Projektleitung mit einzubeziehen - und das möglichst 'Mainstream-Kompatibel', da seltsame Auswüchse in der Esoterikt-Szene Vorurteile gegenüber jeglichem spirituellen Ansatz sehr gestärkt haben.

So kamen wir dann - nach längererm Nachdenken - darauf, Kriterien zu entwerfen, und kamen auf zwei ganz einfache Leitlinien:

Leid verhindern

Leid  vermindern

(Leid von Erdbewohnern, also Tiere, Bäume, Pflanzen usw.)

Wenn diese beiden Leitlinien berücksichtigt würden ... bei allen Neueinführungen ... bei Brüssel Richtlinien ...

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Es soll ja immer positiv gedacht werden. Eigentlich ganz einfach ... dann sagte jemand zu mir: ich möchte kein Opfer mehr sein.

Wie ist diese Aussage positiv - ich möchte Täter sein? Das ist es doch nicht ... Wie dann?

Täter und Opfer gehören zwar zusammen - aber 'kein Opfer' sein heißt doch nochlange nicht, Täter sein, oder? Was meinst du dazu?

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Einen Satz habe ich von Wai, einer Maori-Ältesten, die ich auf einem Schamanenfestival  kennenlernen durfte:

The Evil is the absence of compassion.

auf deutsch:

Das Böse ist die Abwesenheit von Mitgefühl.

Das beschäftigt mich: das Böse so ganz ohne Handlung zu definieren ... einfach von einer Einstellung heraus ... mich würde Deine Meinung dazu interessieren, gerne per Mail, hab' die Kommentarfunktion hier noch nicht gefunden.

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Faszinierend finde ich auch einen Klappentext aus dem Buch: Die Enkel der Echse von Désirée von Trotha.

Sie gibt einen Dialog mit einer Wüstenbewohnerin wieder:

'Wandern bei euch in Deutschland auch Schweine durch die Landschaft?' - Bei uns gibt es übrall Zäune. Es ist verboten, Tiere frei herumlaufen zu lassen.' -  'Wie kann man denn Tieren das Wandern verbieten?'

Ich versuche, dieses komplett andere Lebensgefühl, die Art und Weise in der Welt zu sein, zu erspüren, das durch diesen Dialog hindurchschimmert. Und je mehr ich erspüre, als desto ärmer empfinde ich unsere 'zivilisierte Welt'. Deine Gedanken dazu ....

mailto: schamanin@gmx.info